Im April 2026 entstand auf rund 10,5 Hektar ein besonderes Agroforstsystem: der sogenannte „Hühnerwald”. Auf einem etwa 3 Hektar großen Gehölzanteil wurden drei verschiedene Pappelsorten gepflanzt, die aufgrund ihrer Wuchseigenschaften besonders gut für mittlere und längere Erntezyklen geeignet sind.
Die Pflanzfläche wurde mit einer Bodenfräse vorbereitet, die Pappelruten anschließend mit einer Spezialmaschine 60 cm tief in den Boden gesetzt – eine solide Grundlage für ein langfristiges Ökosystem.
Das Konzept verbindet Tierhaltung und Pflanzenbau auf clevere Weise: Die Hühner profitieren von strukturreichen Flächen, die Schutz, Schatten und Abwechslung bieten. Gleichzeitig fördern sie durch Bewegung und Ausscheidungen die Bodenfruchtbarkeit und tragen zur natürlichen Schädlingsregulation bei.



