LIFE-IP ZENAPA Newsletter

Liebe Leserinnen und Leser,
zum Jahresende möchten wir die Gelegenheit nutzen, allen herzlich zu danken, die mit ihrem Engagement und ihrer Unterstützung zu einem weiteren erfolgreichen Projektjahr beigetragen haben. Gemeinsam haben wir viel erreicht, und das wäre ohne die gemeinsame Leidenschaft und Zusammenarbeit nicht möglich gewesen.
Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien eine besinnliche Weihnachtszeit, erholsame Feiertage und einen guten Start ins neue Jahr. Möge 2025 voller Gesundheit, Glück und neuer spannender Projekte sein!

Herzliche Grüße,
Ihr ZENAPA-Team

Inhalt


Berichte aus dem Projekt
ZENAPA „vor Ort“
Berichte aus dem Projekt

LIFE-IP ZENAPA Partnertreffen und Sitzung des Zentralen Steuerungskomitees
im Projektgebiet der Hohen Schrecke

Im November fand in Erfurt das Projektpartnertreffen der Klimawandelmanager aus den verschiedenen Regionen statt, organisiert wurden die Veranstaltungstage von der Naturstiftung David. Besonders spannend war der Besuch der Projektregion Hohe Schrecke, wo Projekte wie „Weide-Wonne“ und „ProBat“ vorgestellt wurden. Neben Vorträgen und Diskussionen zu erneuerbaren Energien gab es Einblicke in den Fortschritt, die Erfolge und Herausforderungen der Projektarbeit. Die Veranstaltungstage in der Hohen Schrecke waren inspirierend, mit vielen Ideen und Impulsen für die Projektarbeit im nächsten Jahr.
Vollständiger Beitrag
Partnerkonsortium des Projektes LIFE-IP ZENAPA
© Isabelle Lorig
Wanderung in der Hohen Schrecke
© Martin Schmidt

Einzigartiges Agroforstprojekt und Renaturierungskonzept setzen neue Maßstäbe

Im Rahmen des ZENAPA-Projekts entsteht eines der größten Agroforstprojekte Deutschlands – ein Vorzeigeprojekt, das Klimaschutz, Biodiversität und nachhaltige Landnutzung auf beeindruckende Weise vereint. Auf rund 77 Hektar Grundfläche werden etwa 17 Hektar Gehölze angepflanzt, wobei eine innovative Kombination aus Energie- und Wertholz genutzt wird. Das produzierte Holz soll künftig als Energieträger für Nahwärmenetze der WULAWE dienen – ein bedeutender Schritt hin zu einer nachhaltigen Energieversorgung in der Region „Wurzener Land“. Die Ausführungsplanung für das Agroforstprojekt ist bereits abgeschlossen, und die Ausschreibung steht kurz bevor. Besonders bemerkenswert ist, dass aktuell auch Nahwärmenetze umgesetzt werden, welche aus den im ZENAPA-Projekt erarbeiteten Biodiversitäts- und Klimaschutzkonzepten hervorgehen. Dies unterstreicht den praxisorientierten Erfolg der ZENAPA-Maßnahmen.

Die Umsetzung erfolgt in enger Zusammenarbeit zwischen der Agrargenossenschaft Böhlitz e.G., den beteiligten Gemeinden, der WULAWE, Stowasserplan und dem IfaS. Ergänzt wird das Agroforstsystem durch ein deutschlandweit einzigartiges Renaturierungskonzept: Ab 2025 wird der Tauchnitzgraben renaturiert, indem das Gewässer an die Oberfläche geholt, modelliert und erste Pflanzungen im Uferbereich vorgenommen werden. Im Jahr 2026 folgt die Pflanzung von Leistungspappeln auf den angrenzenden Ackerflächen. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Webseite des Wertvoll-Projekts. Das Projekt entwickelte und erprobte innovative Ansätze an der Schnittstelle von Wasser-, Energie- und Landwirtschaft.
Diese wegweisende Umsetzung einer ZENAPA-Maßnahme zeigt, wie Synergien zwischen Klimaschutz, Biodiversität und landwirtschaftlicher Nutzung geschaffen werden können – ein zukunftsweisendes Modell für nachhaltige Entwicklung!
Die kooperative Zusammenarbeit der beteiligten Akteure hat sich als großer Erfolg erwiesen und wird im Rahmen des FNR-geförderten Projekts AgroFlow weitergeführt.
Planung Agroforstsystem
© Stowasserplan GmbH & Co. KG Radebeul

Agroforst am Hofgut Neumühle: Kooperationsprojekt zwischen Nationalpark und Bezirksverband Pfalz

Im Juli 2024 wurde der Kooperationsvertrag zwischen dem Nationalpark Hunsrück-Hochwald und dem Bezirksverband Pfalz zur Pflanzung von Energiehecken unterzeichnet. Das Hofgut Neumühle, das als Lehr- und Versuchsanstalt für Viehhaltung der überbetrieblichen Ausbildung für Tierhaltung in der Landwirtschaftsausbildung fungiert und in Besitz des Bezirksverbandes ist, wird auf 5 ha Ackerflächen Energiehecken pflanzen. Die Pflanzung erfolgt im Frühjahr 2025 und wird über den Nationalpark Hunsrück-Hochwald durch Mittel des EU-LIFE Projekts ZENAPA finanziert. Die Planung der Gehölzstreifen erfolgte in Zusammenarbeit zwischen der Neumühle und dem IfaS und dient mittelfristig zur Gewinnung von Hackschnitzeln für die hofeigene Holzhackschnitzelanlage. Zudem erfüllt sie wichtige Funktionen als Rückzugsort für Insekten und Vögel und dient dem Erosionsschutz vor Wind und bei Starkregenereignissen.
Standort des Agroforstsystems Hofgut Neumühle
© Institut für angewandtes Stoffstrommanagement (IfaS)

Gemeinsam für die Energiewende durch Balkonkraftwerke und Weiterführung
der Solaroffensive

Bereits seit mehreren Jahren setzen sich die Partner des ZENAPA-Projekts aktiv für den Einsatz von Steckersolargeräten, auch bekannt als Balkonkraftwerke, ein. Die Naturstiftung David und der Geopark Porphyrland gingen in diesem Bereich bereits frühzeitig mit gutem Beispiel voran. So startete der Geopark Porphyrland eine Verleihaktion für Balkonkraftwerke, um den Bürgern die Möglichkeit zu bieten, diese zu testen. Die Naturstiftung David setzte auf Kooperationen mit regionalen Genossenschaften, um den Vertrieb in der Region zu unterstützen.
Im Laufe der Jahre haben zahlreiche Veranstaltungen und Informationskampagnen dazu beigetragen, die Vorteile von Photovoltaik und Balkonkraftwerken bekannter zu machen und Vorbehalte abzubauen. Mit der kürzlich erfolgten Anpassung der rechtlichen Rahmenbedingungen eröffnet sich ein noch breiteres Anwendungsfeld für diese Geräte. Passend dazu hat das IfaS gemeinsam mit den Projektpartnern einen umfassenden Flyer entwickelt, der allen Projektpartnern zur Verfügung steht und wertvolle Informationen für Interessierte bereithält. Darüber hinaus wird die erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem BUND Rheinland-Pfalz fortgeführt. Gemeinsam startet die Solaroffensive 2025 in eine neue Runde.
ZENAPA "vor Ort"

Müritz-Nationalpark
Bericht der Akademie für Nachhaltige Entwicklung MV

Flotte (für) Bürger – Neue Mobilitätsideen für den Ländlichen Raum
Das Projekt "Flotte für Bürger" will an den Gewohnheiten der Bürger bzgl. ihrer Mobilität rütteln, egal ob durch Sharing-Varianten, Bürgerbus oder Gemeindefahrzeuge. Im Amt Röbel-Müritz rollen inzwischen 13 eCargoBikes durch die Dörfer und werden für viele Zwecke genutzt: die tägliche Fahrt zur Kita oder zum Sport, den Einkauf oder die Feierabendrunde, es gibt ein rollendes Kino und eine Rikscha. Die Flotte besteht bereits aus einer Rikscha und zwölf Lastenrädern mit verschiedenen Aufbauten. Das ambitionierte Ziel des Projektes ist es, zumindest ein Lastenrad in jedem Dorf zu implementieren.
Erstes Ausprobieren
© ANE MV

Natur- und Geopark Vulkaneifel GmbH
Bericht der Klimawandelmanagerin Miranda Deviscour

Neue Fahrradabstellanlagen an Schulen im Landkreis Vulkaneifel
Der Landkreis Vulkaneifel setzt ein starkes Zeichen für nachhaltige Mobilität: An allen sieben kreiseigenen Schulen wurden moderne Fahrradabstellanlagen errichtet. Jede Anlage bietet acht überdachte Stellplätze sowie drei Ladeschränke für E-Bike-Akkus. Die Umsetzung wurde durch eine Förderung des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr ermöglicht.
Die feierliche Eröffnung fand am 7. November stellvertretend am Thomas-Morus-Gymnasium in Daun statt. Neben Landrätin Gieseking nahmen u. a. VertreterInnen der Fraktionen, Schulen sowie das Klimaschutzmanagement teil. Mit den neuen Abstellanlagen bietet das Fahrrad als Verkehrsmittel für SchülerInnen eine attraktive und sichere Alternative.
Eröffnung Fahrradabstellanlagen
© Kreisverwaltung Vulkaneifel
Die Durchwachsene Silphie – Ökologisches Biogassubstrat
In der Eifel wird auf über 100 ha die Durchwachsene Silphie als Energiepflanze in Dauerkultur angebaut. Sie ist eine nachhaltigere Alternative zum vorherrschenden Mais. Durch eine späte Blüte bietet sie Bestäubern in den späten Sommermonaten eine wichtige Nahrungsquelle. Die becherförmigen Blätter speichern Wasser und bieten Insekten eine Wasserquelle. Das starke Wurzelwachstum der Pflanze ermöglicht zudem Bodenorganismen einen besseren Lebensraum, allen voran den vielen Regenwurmarten. Da zudem deutlich weniger Bodenbearbeitung notwendig ist, werden die Organismen geschützt. Die tiefen Wurzeln schützen vor Wind- und Wassererosion, was zum Hochwasserschutz beiträgt.
Wurzelwerk im Vergleich Durchwachsene Silphie und Mais
© Metzler & Brodmann Saaten GmbH

Natur- & Geopark Mëllerdall
Bericht der Klimawandelmanagerinnen Isabelle Lorig & Natassja Mich

Vorstellung der Klimawandelmanagerin Isabelle Lorig
Mein Name ist Isabelle Lorig, und ich arbeite seit September 2024 als Klimawandelmanagerin für den Natur- und UNESCO Global Geopark Mëllerdall. Als leidenschaftliche Hobby-Ornithologin habe ich eine tiefe Verbindung zur Natur, die mich dazu inspiriert hat, Ökologie und interdisziplinäre Nachhaltigkeit zu studieren, um den globalen Wandel besser zu verstehen.
Im Rahmen des ZENAPA-Projekts freue ich mich darauf, meine Ideen und Erfahrungen einzubringen, um gemeinsam eine widerstandsfähige und klimaneutrale Zukunft für unsere Region zu gestalten. Es ist mir wichtig, junge Menschen für nachhaltige Entwicklung zu begeistern und sie dabei zu unterstützen, eine Zukunft zu gestalten, die im Einklang mit den Grenzen unseres Planeten steht.
Klimawandelmanagerin Isabelle Lorig
© Natur- & Geopark Mëllerdall

Naturpark Barnim
Bericht des Klimawandelmanagers Jan Buchner

Wald-Wasser-Dialog im Naturpark Barnim
Am 5. November fand in der Naturparkverwaltung Barnim der zweite Wald-Wasser-Dialog statt. Bereits letztes Jahr erfolgte im Rahmen des Forschungsprojekts „InteW2“ – Integriertes Management von Wald und Wasser unter sich ändernden klimatischen Bedingungen“ ein „Wald-Wasser-Dialog“ im Wandlitzer Waldhotel, organisiert von der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Dieser Impuls wurde vom Naturpark Barnim aufgegriffen, sodass der Dialog zukünftig gemeinsam weitergeführt werden soll. Ziel ist es, einen naturparkweiten, interdisziplinären Fachaustausch zu ermöglichen, der die engen Wechselwirkungen zwischen Wäldern, Wasserressourcen und Klimawandel thematisiert, um aktuellen Herausforderungen und Fragestellungen gemeinsam zu begegnen.
Abschlussveranstaltung zum Landschaftspflegeprojekt
Am 4. Dezember fand in der Naturparkverwaltung die Abschlussveranstaltung des Landschaftspflegeprojekts „Biotopverbund in der Agrarlandschaft“ statt – eine von vielen begleitenden Maßnahmen im Rahmen des ZENAPA-Projekts. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen Fragen und Möglichkeiten zur Förderung und Anlage von Biotopverbundstrukturen in der Agrarlandschaft. Besondere Aufmerksamkeit galt den Agroforstsystemen: ExpertInnen erläuterten deren ökologische Vorteile, Potenziale für die Landwirtschaft sowie verschiedene Umsetzungs- und Fördermöglichkeiten. Das Projekt verdeutlicht, wie innovative Ansätze in der Landschaftspflege dazu beitragen können, die Artenvielfalt zu fördern und gleichzeitig landwirtschaftliche Flächen nachhaltiger zu bewirtschaften.
Vorstellung der Projektergebnisse
© Jan Buchner

Nationalpark Hunsrück-Hochwald
Bericht der Klimawandelmanagerin Stefanie Erbach
und des Klimawandelmanagers Bernd Junge

Informationsveranstaltung zum Thema Heizung voller Erfolg
Die Veranstaltung „Welche Heizung passt zu mir?“ wurde vom Nationalpark Hunsrück-Hochwald und der Verbandsgemeinde Herrstein-Rhaunen in Zusammenarbeit mit der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz e. V. im Rahmen des ZENAPA-Projekts organisiert und durchgeführt.
Rund 30 Interessierte kamen am 7. November in den Wappensaal der Verbandsgemeinde Herrstein-Rhaunen, um sich über gesetzliche Änderungen, Heizsysteme und Fördermöglichkeiten zu informieren.
Veranstaltung "Welche Heizung passt zu mir?"
© IfaS

Energiespar- und Klimatipps auf Pfälzisch
Der Bezirksverband Pfalz hatte im letzten Jahr, um die PfälzerInnen fürs Energiesparen und den Klimaschutz zu gewinnen, Bierdeckel mit 12 verschiedenen Motiven sowie einen Flyer „Die Palz spard Energie!“ gestaltet, die wertvolle Energiespartipps geben. So erinnern diese auf Pfälzisch und mit ansprechenden, bunten Motiven unter anderem daran, den Standby-Modus sowie das Licht beim Weggehen auszuschalten und die Heizung herunterzudrehen, weniger Fleisch zu essen und öfter mal das Auto gegen das Fahrrad zu tauschen. Mit freundlicher Unterstützung des Bezirksverbands Pfalz, welcher die Motivvorlagen dankeswerterweise zur Verfügung stellte, hatte der ZENAPA-Partner die Landesamt für Umwelt (LfU) die Bierdeckel bereits im letzten Jahr in Brandenburgischem Dialekt herausgegeben. Im Oktober diesen Jahres folgte der Nationalpark Hunsrück-Hochwald, welcher die Energiespartipps nun in die Hunsrücker Mundart übertragen hat. Die Bierdeckel sind u. a. in den Einrichtungen des Nationalparks, den regionalen Tourismusstellen und dem Umwelt-Campus Birkenfeld zu erhalten.
Bierdeckel Energiespartipps auf Hunsrückisch
© IfaS

Geopark Porphyrland. Steinreich in Sachsen.
Bericht der Klimawandelmanagerin Natasha Allner

Volles Haus beim 5. Bürgerdialog zu Erneuerbaren Energien im Wurzener Land
Am 21. Oktober kamen im Kulturgut Thallwitz zahlreiche Gäste zusammen, um über die Zukunft der Wärmeversorgung in der Region zu sprechen und sich über die perspektivische Wärmeplanung zu informieren. Von ihren bisherigen Erfahrungen berichteten der Oberbürgermeister der Stadt Wurzen Marcel Buchta und die Bürgermeister Thomas Pöge (Gemeinde Thallwitz) und Bernd Laqua (Gemeinde Bennewitz). Zudem sprach Stefanie Kleine, Geschäftsführerin der Wurzener Land-Werke GmbH (WuLaWe) über den aktuellen Stand und die zukünftigen Pläne des Unternehmens. Energieberater der Verbraucherzentrale Sachsen standen zudem den interessierten Gästen Rede und Antwort.
5. Bürgerdialog
© Geopark Porphyrland

Naturpark Bergisches Land
Bericht der Klimaschutzmanagerin Annette Göddertz

Infotag zum Thema Wärmepumpe
Der Infotag am 7. November im Oberbergischen Kreis in Nordrhein-Westfalen fand innerhalb der bundesweiten Woche der Wärmepumpe statt, welche vom Bund und der Deutschen Energieagentur (dena) initiiert wurde. Bundesweit wurden an 90 Standorten Aktionen durchgeführt, davon sieben in Nordrhein-Westfalen. Im Rahmen des Infotags im Naturpark Bergisches Land informierten Experten fachkundig und neutral über die Möglichkeiten des Einsatzes von Wärmepumpen. Daneben kamen auch Anwender zu Wort, welche über ihre eigenen Erfahrungen mit der Zukunftstechnologie Wärmepumpe berichteten.
Frau Göddertz, Geschäftsführerin Bergisches Energiekompetenzzentrum :metabolon, informierte Interessierte zu Projekten und Initiativen, u. a. auch über LIFE-IP ZENAPA
© Bergischer Abfallwirtschaftsverband

Biosphärenreservat Pfälzerwald
Bericht der Klimawandelmanagerinnen Antonia Reifferscheid
und Carolin Sperk

Bezirksverband Pfalz treibt Ausbau der Photovoltaik voran
Der Bezirksverband Pfalz setzt ein starkes Zeichen für den Klimaschutz: Der Ausbau der Photovoltaik-Leistung schreitet kontinuierlich voran. Bereits 273 kWp wurden installiert und erfolgreich ans Netz angeschlossen. Damit leistet der Verband einen wichtigen Beitrag zur Nutzung erneuerbarer Energien und zur Reduktion von CO₂-Emissionen in der Region.
Die Planungen für weitere PV-Anlagen laufen auf Hochtouren. Ein besonders innovatives Projekt ist der Bau eines Solarzauns an der Landwirtschaftlichen Versuchsanstalt Hofgut Neumühle. Der Solarzaun verbindet nachhaltige Energieerzeugung mit einer effizienten Flächennutzung und dient gleichzeitig als Begrenzung. Diese Maßnahmen unterstreichen das Engagement des Bezirksverbands Pfalz, die Energiewende aktiv voranzutreiben und die eigene Energieversorgung zunehmend auf erneuerbare Quellen umzustellen.
PV-Anlage mit 76,56 kWp auf der PfalzAkademie in Lambrecht
© Christian Persohn (IG CP)

Biosphärenreservat Bliesgau
Bericht des Klimawandelmanagers Dr. Hans-Henning Krämer und der Klimaschutzmanagerin des Saarpfalz-Kreises Sabine Zägel

Leitfaden „Nachhaltige Gewerbegebiete im Saarpfalz-Kreis“ vorgestellt
Am 9. Dezember wurde der neue Leitfaden zum Thema "Nachhaltige Gewerbegebiete im Saarpfalz-Kreis" vorgestellt. Im Rahmen von LIFE-IP ZENAPA hat die Wirtschaftsförderung Saarpfalz in Zusammenarbeit mit dem Saarpfalz-Kreis den Leitfaden entwickelt. Umgesetzt wurde das Projekt vom Planungsbüro Kernplan. Der Leitfaden dient einerseits den Verwaltungen selbst, aber auch den Verwaltungsspitzen und politischen Entscheidern sowie den beteiligten Akteuren im Umwelt- und Klimaschutz als Orientierungshilfe für die Entwicklung neuer Gewerbegebiete, die sowohl ökologisch verantwortungsbewusst als auch wirtschaftlich attraktiv sind. Der Leitfaden steht nun in der ZENAPA-Mediathek zur Verfügung.
Alexandra Heß (WFG Saarpfalz), Doris Gaa (WFG Saarpfalz), Sabine Zägel (Saarpfalz-Kreis), Landrat Dr. Theophil Gallo, Sarah End und Chrisopher Jung (Kernplan) bei der Vorstellung des Leitfadens (v. l. n. r.)
© Petra Stein, WFG Saarpfalz mbH

Modellkommune Nationalparkverbandsgemeinde Herrstein-Rhaunen
Bericht der Klimawandelmanagerin Anna Dorn

Modernisierung der Straßenbeleuchtung
In Kooperation mit der Nationalparkverbandsgemeinde Herrstein-Rhaunen und den Ortsgemeinden Sien, Allenbach und Wickenrodt hat die OIE die Straßenbeleuchtung vollständig auf moderne LED-Technologie umgestellt. Insgesamt wurden 223 neue LED-Leuchten installiert, die für eine energieeffiziente und umweltfreundliche Ausleuchtung sorgen. Insgesamt wird über die Lebensdauer der Leuchten 246 Tonnen CO₂-Einsparung erreicht und damit ein deutlicher Beitrag zur Treibhausgasreduktion in der Region geleistet.
Hans-Jörg Stahmeier, Westenergie Netzservice, Anna Dorn, Mobilitäts- und Klimawandelmanagerin der Nationalverbandsgemeinde Herrstein-Rhaunen und Florian Schmidt, Kommunalbetreuer der OIE, präsentieren die neuinstallierten, energieeffizienten Straßenleuchten
© OIE/Luca Heidenreich

Naturstiftung David – Die Stiftung des BUND Thüringen –
Naturschutzprojekt Hohe Schrecke
Bericht des Klimawandelmanagers Christopher Liss

Photovoltaik-Ausbau in Bachra
In diesem Jahr wurden im Ortsteil Bachra der Stadt Rastenberg (Thüringen) von der Naturstiftung David im Rahmen des Projektes ZENAPA Photovoltaik-Anlagen auf der Alten Gemeindeverwaltung, der Freiwilligen Feuerwehr sowie dem Kinderland errichtet. Insgesamt konnte eine Leistung von rund 81 kWp installiert werden. Die Anlagen produzieren gemeinsam rund 70.000 kWh nachhaltigen Strom jährlich. Der Strom wird teilweise selbst genutzt oder aber in das Stromnetz eingespeist. Zukünftig soll der Anteil der Eigenstromnutzung stetig gesteigert werden. Die Erträge fließen als Fördermittel in regionale Natur- und Klimaschutzprojekte gemeinnütziger Organisationen. Die Anlagen bilden damit einhergehend einen kleinen, revolvierenden Fonds.
Als Beispiel das PV-Dach des Kinderlands Bachra
© Naturstiftung David

Quartierskonzept Lossa abgeschlossen
Das Quartierskonzept Lossa (Verbandsgemeinde An der Finne) wurde Ende August 2024 mit einer Bürgerinformationsveranstaltung abgeschlossen. Das Konzept behandelt, neben Maßnahmen für die grün-blaue Infrastruktur wie der Renaturierung der Lossa, um Hochwasser vorzubeugen und dem Ausbau von Radwegen, besonders die Wärmeversorgung des Dorfs mit einem Nahwärmenetz auf Basis von Holzhackschnitzeln und Solarthermie. In der Abschlussveranstaltung wurden die Einwohner Lossas aber nicht nur über die Ergebnisse des Konzepts informiert, sondern auch zu Möglichkeiten, mit Photovoltaik, Dämmmaßnahmen und Heizungstausch im eigenen Heim Energie und damit Geld zu sparen.
Christoph Dohm (IfaS) im Rahmen seines Vortrags
© Christopher Liss

instagram facebook website 
Email Marketing Powered by MailPoet